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 Darmsanierung-Mikrobiologische Therapien

Heilen mit Bakterien .

Das Milieu Darm sanieren .

Grenzflächen  stabilisieren .



Seit der Entdeckung der Bakterien hat sich unser Bild über diesen eigenständigen Lebensbereich erheblich gewandelt, auch wenn sich dieses Wissen noch nicht überall etabliert hat. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (Krankheitserreger der großen bakteriellen Seuchen mit extrem hohem pathogenem Potential) sind bei bakteriellen Krankheitsprozessen zwei Faktoren bedeutsam. Zum einen die Abwehrleistung des menschlichen Organismus – seine Grenzflächensituation- und zum anderen die pathogene Kapazität des Erregers. Deutlich wird dieses an Erkrankungen, wie Karies, Parodontitis, Sinusitis, Arteriosklerose, Helicobacter- pylori-Infektionen, Streptokokken-Infektionen, Akne, Furunkulose usw., bei denen Bakterien in hohem Maße beteiligt sind. Zugleich gibt es aber zahlreiche Menschen, die diese Bakterien auf ihren Schleimhäuten tragen, ohne zu erkranken.
Eine klare Zuordnung von Ursache (Bakterie) und Wirkung (Erkrankung) ist nach heutiger Sichtweise nicht mehr gegeben. Wie wenig antibiotische Behandlungen hier ausrichten können, zeigen die hohen Rezidivraten. Solange die „Schwäche“ in der Abwehrleistung besteht, wird es immer wieder zu den bakteriell begleiteten Beschwerdebildern kommen. Die Schwäche dieser Patienten besteht zumeist in der Abwehr der Schleimhäute und dem Mukosa-Immunsystem. In einem Immunprofil im Blut sind daher keine Veränderungen zu erwarten.

Die Mikrobiologische Therapie setzt nun mit zwei unterschiedlichen Wirkprinzipien an den Schleimhäuten an.

1.) Beeinflussung des physiologischen Milieus mit Bakterien der Protektivflora
2.) Einflussnahme immunwirksamer Bakterien auf das schleimhautassoziierte Immunsystem.

Für Prävention und Therapie werden sowohl lebende als auch abgetötete Mikroorganismen eingesetzt.
Indem lebende Bakterien zum Einsatz kommen, wird das von der Natur vorgegebene Prinzip nachgeahmt. Anders bei den abgetöteten Mikroben. Was sich in Jahrzehnte langer Erfahrung als bewährtes Therapieprinzip herauskristallisiert hat, lässt sich heute immunologisch erklären. Abgetötete Bakterien geben den Makrophagen und Monozyten (Erkennungsdienst des Immunsystems) die Gelegenheit, sich besonders intensiv mit den Strukturen dieser Bakterien auseinander zu setzen. Die dabei angestoßenen Regulationsmechanismen unterscheiden sich von denen, die durch gleichartige lebende Bakterien hervorgerufen werden. Wie so häufig im Bereich der komplementären Verfahren werden die bewährten Vorgehensweisen erst viel später wissenschaftlich nachvollziehbar.

Machen Sie ihre eigenen Erfahrungen mit der Mikrobiologischen Therapie, denn eine gute Medizin unterstützt zunächst den Heilungsprozess !

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